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Der Anfang

 

Gerade haben wir mittwoch, den 11. Juli 2007.

In 5 Tagen beginnt das Ausreiseseminar in Walberberg. Dort fahren bis jetzt noch 5 andere InVia- Kameradinnen mit. InVia, so heißt meine Entsendeorganisation, die ihr übrigens auch unter meinen Links finden könnt. Meine 5 Mädels von InVia kenn i  bis auf Jule nur vom mailen, da ich den Seminartag letzten Winter versäumt habe...Deshalb freu ich mich jetzt aber umso mehr,die anderen auf dem Ausreiseseminar endlich mal persönlich kennen zu lernen!!

Aber jetzt mal halblang. Ganz von vorne.

Wie alles begann wollt ihr wissen???

Es begann in der 9. Klasse ungefähr. Da war dieses verrückte Mädchen, welches meinte, Gefallen an der französischen Sprache und dem Land Frankreich zu finden...

Irgendwann so 3 Jahre später meinte Sie sie müsse diese Sprache auch noch als Leistungskurs belegen, auch wenn sie da mit einigen Französisch-Hassern zusammen geriet, die einfach nicht verstanden wie man dieses Fach nur leiden konnte, ganz davon zu schweigen wie man es nur so sehr lieben konnte.

Naja, nach einigen Paris & nähere-Umgebung- Aufenthalten entdeckte dieses verrückte Mädchen die Freundlichkeit und Individualität der Franzosen und auch an den kulinarischen Leckereien des Landes fand sie schnell Gefallen. So kam es schon mal vor, dass Sie sich eine Woche komplett nur von Baguette und Camembert ernährte. Und auch die Facharbeit ging über das Thema: "französische Esskultur" und wurde- wie ihr es euch sicher denkt- auf französisch geschrieben.

Wie dem auch sei, das Mädchen nahm sich nun vor nach dem Abitur ein Jahr in Frankreich zu verbringen.

Nun gibt es ja mehrere Möglichkeiten einen solchen Auslandsaufenthalt zu gestalten. Das wohl typischte ist ein Jahr als Au-Pair. Doch das wäre wahrscheinlich zu typisch für mich gewesen und nachdem ich durch Zufall über das Programm des EFD`s = Europäischer Freiwilligendienst stolperte und mir dieses sehr gut gefiel, entschied ich mich ziemlich rasch dafür es so zu versuchen.

Was dann folgte war fast ein Jahr harter Kampf: Entsendeorganisation suchen, PROJEKT suchen ( nein, meine Lieben, auch wenn es hunderttausende Projekte in der Datenbank gibt, es ist definitiv KEIN Kinderspiel eines zu finden!! ), Antrag stellen, Warten, warten und nochmal warten und dann irgendwann endlich!!! Der Antrag ist durch, juhu, ab september gehts los!!!:-):-)

So, und jetzt steh ich hier wie gesagt kurz vor dem Ausreiseseminar.

Mittlerweile ist es Donnerstag, der 12. Juli 2007!

12.7.07 00:11


Ausreiseseminar Walberberg

Heute haben wir den 30. Juni 2007.

Was hat sich in den letzten 2 Wochen bei mir getan?

Ich werde es euch erzählen...

...Als erstes einmal will ich von dem Ausreiseseminar in Walberberg berichten:

Am Mo den 16.Juli, einem richtig warmen Sommertag traf ich mich wie vereinbart um 7.45h mit Jule am Augsburger Hbf. Um kurz nach 8 stiegen wir dann in den Zug Richtung Bonn ein, in dem wir schon sehnsüchtig von unseren Münchnerinnen Janet und Julia erwartet wurden. Auf Melanie mussten wir bis Di mittag verzichten, da sie von einer fiesen Grippe heimgesucht wurde und sich somit erst einmal an s Bett gefesselt sah. Nun ja. Nach 7 Std Fahrt wurden wir dann von dem Civi der Jugendakademie unten ander Haltestelle in Walberberg abgeholt. Es war wie wir schnell feststellten die einzig richtige Entscheidung uns abholen zu lassen, denn wie man`s am Namen eigtl. schon merken könnte lag Walberberg auf einem Berg. Oben in der Jugendakademie angekommen wurden wir von unseren Seminarleitern Christiane und Thomas schon herzlich empfangen. Mit dem Zimmer hatten wir mehr oder weniger Glück. Mehr, weil Janet, Jule und ich in ein Zimmer kamen, weniger da wir nach einem Umzug aus einem Zimmer mit einem eingetretenem Türstock ( scheiß Fußballer!! ) in ein Zimmer ohne innere Türklinke kamen. So schlimm war das aber auch nicht, denn wenn man mal nicht mehr rauskam, konnte man gemütlich durch`s Fenster steigen und mit einer kleinen Extratour war man sogleich wieder in unserem Europahaus. Auch praktisch war, dass wir sobald wir unsere Zimmertür aufmachten im Seminarraum standen und somit auf den letzten Drücker schnell doch noch immer pünktlich waren.

Aber jetzt einmal zu dem Inhalt unseres Seminars: Am Mo verbrachten wir die meiste Zeit damit uns und unsere Projekte gegenseitig kennen zu lernen. Das war nach der langen Fahrt wirklich anstrengend, aber super interesssnt. Am Di stand " Rechte und Pflichten " und " Interkulturelles Lernen " auf dem Tagesplan. Im 1.Teil erfuhren wir endlich mal konkret was es z.B. mit der Versicherung usw. auf sich hat. Im 2. Teil ging es wie schon erwähnt um interkulturelles Lernen. Dabei war es unseren Seminarleitern wichtig dass dies jetzt nicht ausschließlich auf verschiedene Länderkulturen abzielen muss, sondern allg. auf kulturelle Unterschiede zwischen anderen Menschen und mir selbst deutet. Nachdem wir auf Anweisung einer andern Person Postkarten zeichneten ohne diese vorhergesehen zu haben, galt es zu gewissen Bildern spontane Gedanken zu äußern. Fazit aus diesen beiden Spielen: jeder kommt mit gewissen Situationen zurecht, die einen besser,die anderen schlechter bzw. jeder auf seine Art und Weise. Außerdem neghmen wir Dinge total unterschiedlich wahr und assoziieren sehr different. Sodale, nachdem wir das nun begriffen hatten und da wir unser Zeitlimit schon ziemlich überschritten hatten ging der Abend nun in ein sehr gemütliches Miteinander am Lagerfeuer und mit Gesang ( hier nochmalein großer Dank an Anna ) über. Um nicht zu verhungern machten sich einige nette Mädels daran, einen Steckerlbrotteig zuzubereiten, der am Feuer rasch verzerrt war. Doch irgendwann musste auch dieser schöne Abend zu Ende sein und so legte man sich kurz nach Mitternacht schon in sein Bettchen, um für den 3. und letzten Tag fit zu sein. Der 3. und letzteTag schloß das Seminar an sich mit dem Erstellen einer Zukunftsvision " In 1 Jahr " ausgehend von " hier und jetzt ". Dabei galt es sich 3 Wege zurechtzulegen: 1 Optimistischen, 1 Pessimistischen und 1 Realistischen. Daher: Wie wäre es wenn nichts schief gehen könnte?- Worst Case!- Realistisch&planbar. Zum guten Schluss bewertetenwir nun ganz geheim per Fragebogen das Seminar, was bei mir sehr gut ausfiel, und verabschiedeten uns mit einem südafrikanischem Abschiedsritual. Hierzu und auch insgesamt bleibt mir nur noch zu sagen:

MAAAAAA- ZUNGHA !   :-)

Fotos vom Seminar könnt ihr übrigens auf der Seite von "Jule in Oslo", die bei mir verlinkt ist, anschauen!!!

31.7.07 01:05


Urlaub mit meinem Schatz

...Als zweites will ich ein bisschen von dem Urlaub mit meinem Freund erzählen:

Am Samstagmorgen um 4h ging es mit einem voll geladenen kleinem Auto in Richtung Kroatien los. Mit kompletter Campingausrüstung sollte es als erstes zu den Plitvicer Seen und anschließend nach Istrien ans Meer gehen.

Die Betonung liegt auf sollte...

...bereits um viertel nach 9h an jenem besagtem Samstagmorgen fanden wir uns kurz hinter der Grenze nach Österreich in Golling vor einer Autowerkstatt wieder. Es lag nicht daran, dass es solange gedauert hätte das kaputte Teil am Auto auszutauschen. Das Problem war am selben Tag noch ein Ersatzteil zu bekommen. Am So ganz zu schweigen und deshalb sahen wir uns gezwungen bis Mo-Nachmittag in Golling zu verweilen.

Im Nachhinein fanden sowohl mein Freund als auch ich, dass das jedoch eigtl. Glück im Unglück war, den der nette Werkstattmensch brachte uns zu einem wunderschönem Campingplatz, der zwischen den Bergen und in der puren Natur schlechthin lag.

Dort schlichen wir uns in ein ganzes Volk voll verrückter Bootler ein, die sich an diesem Campingplatz von ihren Vereinen aus getroffen haben.

Diese Treffen finden anscheinend jedes Jahr statt, immer wo anders, und dadurch kennt man sich teils schon, versucht aber immer wieder neue Kontakte zu knüpfen. Das hatte natürlich den Vorteil, dass alle sehr nett miteinander umgingen und es einen Flair von Familie hatte.

Nicht nur das war das Glück im Unglück. Auch die Gegend war schlichtweg zauberhaft . Am Sa schauten wir uns den nahen Wasserfall an, der wirklich beeindruckend war. Am So ging es dann zu einem See, der superklar war. Es war wirklich schön.

 Am Mo fuhren wir dann wie gesagt weiter zu den Plitvicer Seen. Um Mitternacht kamen wir dort total fertig an, bauten unser Zelt auf und fielen in unsere "Betten".

Die nächsten 2 Tage verbrachten wir damit die Plitvicer Seen komplett abzulaufen. Das war vor allem nach den Touren am Sa und So sehr anstrengend- ich weiß nicht wieviele Kilometer ich in diesen Tagen gelaufen bin, aber es waren sicher mehr als die letzten 3 Jahre zusammen:-). Aber es war sooooooooooooooooooo toll, da muss man einfach mal gewesen sein sag ich euch. Klare, türkise Seen wie ausm Urlaubskatalog, Wasserfälle wie ausm Film!!!! (Ganz nebenbei wurde dort auch ein Winnetou-Teil gedreht) Leider darf man dort nicht baden, da alles unter Naturschutz steht und ich sag euch das war echt verlockend da rein zu springen...

Nach 2 Tagen war dieser Teil des Urlaubs leider auch schon wieder vorbei und es ging weiter nach Istrien.

Dort haben wir bestimmt 5 Std damit verbracht uns diverse Campingplätze anzusehen und festzustellen, dass dort mittlerweile ein reiner Massentourismus herrscht, so dass es nicht mehr feierlich ist.

Nachdem wir den Plan nach Hause zu fahren und unser Zelt beim Lothar im Garten aufzustellen wieder verworfenen hatten und neuen Mut gefasst hatten, suchten wir weiter, bis wir dann schließlich in Mareda bei Novigrad noch einen Campingplatz, der sich diesen Titel noch verdient hat, fanden.

Dort war es ebenfalls supercool. Endlich nur in der Sonne liegen und chillen. :-) Mit dem Wetter hatten wir ganz nebenbei erwähnt auch richtig Glück.

Ja und seit gestern bin ich nun wieder hier im kalten verregneten Deutschland. Habe seitdem schon einen Kindergeburtstag von meiner kleinen Schwester hinter mir und bin auch sonst schon wieder voll im stressigen Alltag integriert.

So. Jetzt wird s aber Zeit sich in mein Bettchen zulegen, denn mittlerweile ist es Di, der 31.07.07.

31.7.07 01:46


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